Oktay Urkal: Ich träume von neuen EC-Weltmeistern…

 
 
 
 
 
 


 
 

HAMBURG, Germany (12.02.2013)
 

Urkal: „Ich lerne jeden Tag dazu, schaue mir immer wieder etwas Neues von meinen Kollegen ab, am meisten natürlich von Fritz Sdunek“! EC-Cheftrainer Oktay Urkal geht hundertprozentig in seinem Job auf. Der frühere Europameister der Amateure und Profis: „Boxen, das ist einfach mein Leben! Früher war es das Kämpfen selbst, jetzt ist es die Arbeit als Trainer. Ich liebe diesen Beruf“.

Urkals Profikarriere dauerte 11 Jahre, von 1996 bis 2007. Der Berliner, der 1996 bei Olympia in Atlanta die Silbermedaille gewann, bestritt 42 Kämpfe, siegte 38 Mal, verlor nur seine vier WM-Kämpfe. Hat der Familienvater jetzt immer noch Box-Träume? Oktay: „Na klar! Wir wollen, dass Alexander Alekseev Cruisergewichts-Weltmeister wird – und dass dann noch etliche EC-Weltmeister folgen werden“!

Wie begann ihre Trainer-Laufbahn?

Urkal: „Nach Abschluss meiner Box-Karriere, der letzte Fight war gegen Weltmeister Miguel Cotto in Puerto Rico, habe ich erst einmal zu mir selbst finden müssen. Ein ganzes Jahr lang ohne Boxen. Ein hartes Jahr“.

Wer hat die Trainer-Karriere angeschoben?

Urkal: „Das war mein Freund Erol Ceylan in Hamburg. Er hat mir erst ein geschäftliches Angebot gemacht, ein kaufmännisches – und dann hat er mir von seinen Plänen vom eigenen Boxstall erzählt – und dass er dafür einen Trainer braucht. Mich“!

War der Start schwierig?

Urkal: „Nö, da waren ja gleich einige gute Boxer – Gökalp Özekler und Michael Wallisch, zum Beispiel. Es hat uns allen sofort riesig Spass gemacht“!

Hatten Sie denn schon Erfahrungen als Trainer, haben Sie entsprechende Lehrgänge besucht?

Urkal: „Nein, ich bin Autodidakt, habe das meiste von meinem Tainer Fritz Sdunek gelernt. Er ist einfach der beste der Welt. So wie er mich trainiert und gecoacht hat, so will ich es auch mit meinen Schützlingen machen. Angefangen habe ich ja noch in Berlin mit Cengiz Koc. Da habe ich mir schon von Herrn Sdunek Tipps geholt. Er hat mir sogar die Trainingspläne für Cengiz geschrieben“.

Uli Wegner war auch ihr Trainer?

Urkal:„Stimmt genau. Bei Uli war alles viel lockerer, aber nicht so professionell. Am besten ist mir in Erinnerung geblieben, dass Uli in der Ringpause immer ‚Atmen, Atmen’ gesagt hat. Was er ja heute auch immer noch zu seinen Jungs sagt“.

Wenn Alekseev am 22. Februar in Galati gegen den Ami Garrett Wilson boxt, sind Sie nur zweiter Mann in der Ecke hinter Fritz Sdunek. Stört Sie das als EC-Cheftrainer gar nicht?

Urkal: „Nein, überhaupt nicht. Herr Sdunek ist einfach der Beste. Und ich werde auch als zweiter Mann sicher wieder einiges dazulernen“.

Sie schicken mit Klara Svensson in Galati eine Weltmeisterin aus dem EC-Stall in den Ring. Was trauen Sie der Schwedin zu?

Urkal: „Obwohl Klara erst sechs Kämpfe hat, die sie ja alle überzeugend gewann, ist sie in Europa mit Sicherheit die absolute Nummer 1 in ihrer Gewichtsklasse. Wie es weltweit aussieht, vermag ich noch nicht hundertprozentig einzuschätzen. Aber das werden wir ja sicher bald sehen“.

 
 
 
Quelle:
EC Boxpromotion GmbH & Co KG
Pressesprecher: Erol Ceylan
Website: Eventmaker No:36
 
 
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